Wir freuen uns, Ihnen die Preisempfänger der Saison 2025 vorstellen zu können
Die Pianisten

Joanna Goranko
Joanna Goranko ist eine polnische Pianistin, geboren im Jahr 2001. Derzeit studiert sie an der Zürcher Hochschule der Künste unter der Leitung von Professor Konstantin Scherbakov. Sie ist Preisträgerin zahlreicher renommierter Klavierwettbewerbe, darunter der Internationale Fryderyk-Chopin-Klavierwettbewerb für junge Pianisten in Foshan (3. Preis) sowie der Nationale Fryderyk-Chopin-Klavierwettbewerb. Im Jahr 2023 erreichte sie das Halbfinale des Chopin-Klavierwettbewerbs auf historischen Instrumenten. Im März 2024 wurde sie Preisträgerin des Valiant Forum Klavierwettbewerbs im Rahmen des Festivals Murten Classics in der Schweiz. Im Juni 2024 gewann sie den 1. Preis beim Klavierwettbewerb in Lausanne, und im August 2024 interpretierte sie Mendelssohns Klavierkonzert in a-Moll mit dem Orchester Boho Strings bei diesem Festival, wofür sie mit dem 3. Preis ausgezeichnet wurde. In der Folge erhielt sie die Einladung, Beethovens Klavierkonzert Nr. 1 in C-Dur mit Orchester aufzuführen. Im Dezember 2024 gab sie ihr Debüt in der Tonhalle Zürich, wo sie gemeinsam mit ihren Kammermusikpartnern das Schumann-Trio spielte. Joanna konzertierte bereits in Polen sowie im Ausland, unter anderem in Moskau, Wien, Paris, Hamamatsu, Miami, Rom sowie in zahlreichen Städten in Deutschland und der Schweiz. Zudem wurde sie zu renommierten Chopin-Veranstaltungen eingeladen, wie etwa in das Chopin-Haus in Żelazowa Wola, das Chopin-Museum, das Chopin-Festival in Duszniki Zdrój sowie zu den Pariser Festivals „Chopin au Jardin“ und „Chopin à Paris“.

Dominik-Augustin Ilisz
„Dieser junge Mann ist hochbegabt, voller Fantasie und bestrebt, jedes Detail einer Komposition zu formen“, schrieb Pierre Charron über Dominik nach einem Konzert für die Internationale Chopin-Gesellschaft in Wien.
Dominik Ilisz studiert derzeit im vierten Jahr an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) in der Klasse von Professor Christopher Hinterhuber sowie in Oradea in der Klasse von Professor Horia Maxim. Er trat bereits auf bedeutenden europäischen Bühnen auf, darunter das Atheneum in Bukarest, die Megaron Concert Hall in Thessaloniki und die Philharmonie in Patras (Griechenland). Weitere Konzerte führten ihn nach Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien und Österreich. Ein bedeutender Meilenstein seiner Karriere war sein Debüt an der Wiener Staatsoper sowie im Wiener Musikverein im Jahr 2025. Zu seinen jüngsten Erfolgen zählen der 1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb Targu Mures, die „Medalla d'Honor“ beim 70. Internationalen Klavierwettbewerb Maria Canals, Sonderpreise beim Internationalen Klavierwettbewerb Ettlingen und beim Bechstein-Bruckner-Klavierwettbewerb in Linz sowie der Marianne-Nadler-Preis der Beethoven-Gesellschaft und der Anny-Felbermayer-Preis, den er 2023 von der mdw erhielt. Im Jahr 2025 trat er als Gastkünstler bei den Musethica-Wien-Sessions in elf Konzerten in ganz Österreich auf. Im Januar 2026 spielte er bei der Gala zur Verleihung des Benjamin-Preises in Wien – eine Auszeichnung, die jährlich von der Wolfgang Boesch Privatstiftung an außergewöhnlich erfolgreiche Nachwuchskünstler vergeben wird. Dominik erhielt diesen Preis im Anschluss an seinen Auftritt in der Wiener Staatsoper, wo er kurzfristig einsprang und Liszts Réminiscences de Norma in weniger als zwei Wochen einstudierte.

Riko Imai
Riko Imai wurde am 5. Juli 2001 geboren und begann bereits im Alter von zwei Jahren mit dem Klavierspiel. Derzeit ist sie Studentin von Anna Malikova an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw). Ihren Bachelor-Abschluss im Fach Klavier schloss sie an der mdw mit Auszeichnung ab; ab diesem Herbst wird sie ihr Studium im Master-Studiengang fortsetzen.
Sie ist Preisträgerin zahlreicher Klavierwettbewerbe, darunter der zweite Preis beim Chopin-Klavierwettbewerb in Japan (2024), der dritte Preis beim 13. Internationalen Rosario-Marciano-Klavierwettbewerb (2024), der sechste Preis beim 4. Internationalen Shigeru-Kawai-Klavierwettbewerb (2023) sowie der zweite Preis beim Internationalen Musikwettbewerb in Osaka (2019). Zudem gewann sie die Goldmedaille beim Asian International Chopin Piano Competition (2018), einen Sonderpreis der Hamamatsu International Piano Academy (2017) und die Bronzemedaille beim Internationalen Wettbewerb in Ishikawa (2017).

Arthur Kokerai
Arthur Kokerai ist ein junger Pianist, dessen Kunst sich durch eine markante Mischung aus expressiver Individualität und technischer Brillanz auszeichnet. Sein lebhaftes Temperament und sein tiefgründiger, kommunikativer Stil lassen in ihm bereits jetzt einen Musiker von seltener Versprechung erkennen.
Der aus Simbabwe stammende Arthur wurde im Oktober 2006 geboren. Seine musikalische Ausbildung begann er 2012 an der Gnessin-Spezialschule für Musik in Moskau, wo er bei Elena Plyashkevich Klavier studierte. Im Jahr 2024 schloss er die Schule mit Auszeichnung ab. Derzeit befindet er sich im zweiten Jahr seines Bachelorstudiums an der Royal Academy of Music in London, wo er als Vollstipendiat in der Klasse von Professorin Joanna MacGregor studiert. Arthur ist bereits in vielen prestigeträchtigen Konzertsälen Russlands aufgetreten, darunter im Kleinen, Großen und im Rachmaninow-Saal des Moskauer Staatskonservatoriums, in der Zaryadye Concert Hall und im Internationalen Haus der Musik in Moskau. Zudem nahm er am Chipping Campden Music Festival 2025 in Verbindung mit dem Chipping Campden Literature Festival teil und trat in der Duke’s Hall auf. Er ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe. Besonders hervorzuheben sind der 3. Preis und die Bronzemedaille beim XI. Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb für junge Musiker (2023) in Moskau sowie der 3. Preis beim 32. Senior Intercollegiate Piano Competition der BPSE im Vereinigten Königreich (2025). Zudem wurde er für die Cliburn International Junior Piano Competition 2023 ausgewählt und nahm an der Dublin International Piano Competition 2025 sowie der Hastings International Piano Concert Competition 2026 (UK) teil.

Darren Sheng
Darren Sheng zeichnet sich durch sein klares und leidenschaftliches Spiel aus, das ihm bereits zahlreiche Einladungen auf französische Bühnen eingebracht hat. Er trat in renommierten Häusern wie der Salle Cortot, dem Théâtre de la Ville in Paris, dem Théâtre du 95 „Point Commun“ und dem Théâtre de Poissy auf. Zudem gastierte er bei zahlreichen Festivals, darunter dem Chopin-Festival in Bagatelle, dem Festival „Envol Musical“ an der Seite von David Fray und Clément Lefebvre sowie dem Festival Pontlevoy.
Beim internationalen Wettbewerb „Virtuose du Cœur“ 2020 gewann er den 3. Preis und ist zudem Preisträger des Wettbewerbs „Piano Campus“, bei dem er zwei Sonderpreise erhielt. Im Jahr 2022 wurde er als Solist eingeladen, um Liszts „La Malédiction“ mit dem Orchester des PSPBB unter der Leitung von Xavier Gagnepain aufzuführen. 2026 tritt er als Solist mit dem Orchestre Philharmonique de Marseille in de Fallas „Nächte in spanischen Gärten“ unter der Leitung von Daniel Kawka auf. Als vielseitiger Musiker verfügt Darren Sheng über eine langjährige Ausbildung als Cellist und spielt regelmäßig auf historischen Instrumenten. Er erwarb das „Diplôme supérieur de concertiste“ an der École Normale de Musique de Paris bei Jean-Marc Luisada. Derzeit absolviert er ein Doppelstudium am CNSM Paris als Solist bei Denis Pascal sowie als Begleiter bei Reiko Hozu. Mit seinem Interesse an Geschichte, Philosophie und Soziologie ist er bestrebt, eine fundierte musikalische Bedeutung zu finden, indem er diese fachübergreifenden Dimensionen in seine Interpretationen einfließen lässt. Der gebürtige Taiwaner gab bereits zahlreiche Rezitale in Taipeh, unter anderem in der Eslite Hall. Darren wird vom Verein „Jeune Talent“ unterstützt und ist Stipendiat der Safran-Stiftung.

Mila Gostijanović
Mila entdeckte die Musik bereits in ihrer Kindheit und begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel am CRD in Roubaix in der Klasse von Vladimir Soultanov. Bereits mit neun Jahren interpretierte sie dort Haydns D-Dur-Konzert mit Orchester. Ihre Ausbildung setzte sie an der Musica Mundi School in Waterloo (Belgien) fort, wo sie drei Jahre lang bei Jacques Rouvier studierte, bevor sie mit 17 Jahren am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris (CNSMDP) aufgenommen wurde. Sie ist Gewinnerin mehrerer erster Preise (Pianissima, Opus Yvelines) sowie des Debussy-Interpretationspreises 2022. In Meisterkursen bei Bruno Rigutto, Anne Queffélec, Abdel Rahman El Bacha, Avedis Kouyoumdjian und Elisabeth Leonskaja verfeinerte sie ihr Können. Mila wurde zu zahlreichen Festivals eingeladen (u. a. La Roque d’Anthéron, Lisztomanias in Châteauroux, Piano City Mailand, „Muse & Piano“ im Louvre-Lens, Philomuses in Paris, Piano-Pic in Bagnères-de-Bigorre, Chopin de Bagatelle) und führte mit dem Orchestre de la Folia de Lille Rachmaninows 1. Klavierkonzert auf.
Im Duo mit ihrer Schwester Barbara (vierhändig / zwei Klaviere) tritt sie unter anderem beim Festival Debussy in Saint-Germain-en-Laye, bei „Pianos en fête“ (La Roque d’Anthéron), in der Salle Cortot und in Französisch-Guayana auf. Als engagierte Kammermusikerin arbeitet sie mit Emmanuelle Bertrand, François Salque, Michaël Hentz und dem Quatuor Ébène zusammen. Seit 2024 ist sie Mitglied des Trio Idyl und erwarb ihren Bachelor in der Klasse von Claire Désert und Louis Rodde. Die 21-Jährige setzt derzeit ihr Klavierstudium am CNSMDP bei Denis Pascal und Varduhi Yeritsyan fort.
